Schwangerschaft - Seite 3
Sehr gerne ließ Sarah - da es nun sehr sicher war, dass sie ein Mädchen ist, sagten wir schon immer öfter ihren Namen - ihre Füße fotografieren. ;-)


16. Mai 2007
20. Juli 2007
28. August 2007
In unserem Urlaub - Anfang Juli - machten wir uns an zwei Tagen etwas Sorgen, da ich Sarah nicht gespürt hatte. Des Rätsels Lösung war, dass sich die kleine Madame umgedreht hatte. Bisher lag sie schon brav mit dem Kopf nach unten und nun meinte sie, es wäre doch bequemer, in meinem Bauch zu sitzen. ;-)
Gottseidank drehte sie sich aber nach zwei Wochen wieder in die ideale Ausgangslage! ;-) Und so blieb sie auch bis zur Geburt.
Da Sarah nun schon sehr groß war, was zum Teil auch an meiner Schwangerschaftsdiabetes liegen konnte, die sich Anfang August entwickelt hatte, konnte man nicht mehr so gute Ultraschallbilder machen. Diese beiden Profilfotos bekamen wir noch:


15. August 2007
24. August 2007
Wir finden, dass sie mit ihrem kleinen Schmollmund und der Stupsnase immer sehr süß aussieht!
Um sicher zu gehen, dass Sarah auch gut versorgt wird, wurde ca. ab der 25. Schwangerschaftswoche regelmäßig ein Doppler-Ultraschall gemacht. Hier wird die Durchblutung der Gebärmuttergefäße, bzw. der Nabelschnur kontrolliert. Die Werte waren immer sehr gut!!!!


15. August 2007
24. August 2007
1. September 2007
Als ob nicht die ganze Schwangerschaft sehr spannend gewesen wäre, begannen nun die letzten Wochen und waren nicht minder spannend. Wegen der Schwangerschaftsdiabetes stand im Raum, ob eventuell früher eingeleitet wird.
Gottseidank ließ sich die Diabetes aber gut einstellen und so hielt sich auch die Größe von Sarah in Grenzen. Dennoch glaubten wir lange, dass wir spätestens Ende September unser Mädchen im Arm halten werden.
Aber denkste, es gab nicht die geringsten Anzeichen dafür, dass sich Sarah früher auf den Weg machen wollte. Ich hatte keinerlei Wehen oder sonstige Wehwehchen. Da auch die Größe, die Versorgung und das CTG wunderbar waren, waren wir uns mit Petra einig, die Geburt nicht früher einzuleiten. Falls Sarah kommen wollte, wäre das kein Problem, aber es muss nicht mit Gewalt sein.
Ende September fuhr Petra dann für eine Woche auf Urlaub. Wir hofften alle, dass Sarah nicht gerade in dieser Woche kommen wollte und sie brav auf Petras Rückkehr warten würde.
So war es dann auch. Es blieb alles ganz ruhig.
Wegen der Schwangerschaftsdiabetes beschlossen wir dann, nicht unbedingt über den Geburtstermin zu gehen - dieser war der 5. Oktober. (laut AKH)
Und so kam es, dass wir am Abend des 4. Oktobers mittels Gel einen Einleitungsversuch starteten. Es hätte der Beginn der Geburt sein können. ;-)
Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Schwangerschaft eine sehr ambivalente war. Auf der einen Seite war ja gottseidank immer alles in Ordnung, bis auf die kleine Schwangerschaftsdiabetes, die wir aber gut in den Griff bekamen. Der Blutdruck war immer wunderschön und auch sonst gab es ja keinerlei körperliche Probleme (außer die übliche Unbeweglichkeit gegen Ende der Schwangerschaft) ;-)
Auf der anderen Seite war diese Schwangerschaft für die Psyche eine enorme Belastung. Wir hatten immer ein gutes Gefühl, dass alles gut gehen würde - denn wir haben ja den besten Schutzengel der Welt - unseren Paul.
Es dauerte sehr lange, bis wir überhaupt realisiert haben, dass wir wieder ein Kind bekommen. Auch als ich Sarah schon sehr gut spüren konnte, war mir das oft noch nicht bewusst.
Die Trauer um Paul ist ja auch noch nicht ganz abgeschlossen und es war und ist eine ziemliche Gratwanderung zwischen Trauer und Freude. Es hat gedauert, bis wir es zulassen konnten, dass diese beiden nebeneinander und miteinander existieren können.
Nun sind wir schon sehr froh, wenn diese Schwangerschaft gut zu Ende geht und wir unser 2. Kind gesund im Arm halten dürfen.